top of page

Arzt finden Schweiz: Schritt-für-Schritt-Anleitung für Versicherte

  • Autorenbild: Christian Henß
    Christian Henß
  • 3. Jan.
  • 9 Min. Lesezeit

Das Schweizer Gesundheitssystem wirkt auf den ersten Blick oft wie ein verwobenes Netz aus Regeln, Modellen und Zuständigkeiten. Für viele Versicherte stellt sich nicht nur die Frage, welchen Arzt sie aufsuchen sollen, sondern vor allem: Darf ich das überhaupt – und wer zahlt dafür? Diese Unsicherheit führt häufig dazu, dass notwendige Arztbesuche verzögert werden oder unnötige Kosten entstehen, weil der falsche Weg gewählt wurde.


Dabei ist die Struktur der Arztsuche in der Schweiz klarer, als es zunächst scheint. Wenn du dein Versicherungsmodell verstehst, die richtigen digitalen Tools einsetzt und weißt, wie Franchise und Selbstbehalt funktionieren, kannst du gezielt den passenden Arzt finden – ohne Umwege, ohne böse Überraschungen bei der Rechnung. Dieser Leitfaden zeigt dir Schritt für Schritt, wie du dich sicher durch das System bewegst, welche Plattformen dich dabei unterstützen und worauf du bei der Terminvereinbarung achten musst.



Was du aus diesem Artikel mitnimmst:


  • Versicherungsmodelle prägen deinen Zugang: Je nachdem, ob du im Standard-, Hausarzt- oder Telmed-Modell versichert bist, musst du unterschiedliche Wege gehen, um einen Spezialisten aufzusuchen.

  • Digitale Plattformen machen die Suche effizienter: Tools wie OneDoc und Comparis helfen dir, verfügbare Termine zu finden und direkt online zu buchen – das spart Zeit und Nerven.

  • Franchise und Selbstbehalt beeinflussen deine Kosten: Verstehe, wie viel du selbst zahlst, bevor deine Krankenkasse einspringt, und plane deine Arztbesuche entsprechend.

  • Online-Buchung vereinfacht die Terminfindung: Statt stundenlang zu telefonieren, kannst du über digitale Portale in wenigen Klicks einen Termin reservieren.

  • Überweisungswege richtig nutzen: Wenn du im Hausarztmodell versichert bist, brauchst du eine Überweisung, bevor du einen Facharzt aufsuchst – sonst riskierst du hohe Zusatzkosten.


1. Dein Krankenkassenmodell: Die Grundlage für alles Weitere


Bevor du überhaupt anfängst, nach einem Arzt zu suchen, musst du wissen, in welchem Versicherungsmodell du dich befindest. Dein Modell bestimmt nicht nur, welche Ärzte du aufsuchen darfst, sondern auch, welche Schritte du vorher erledigen musst. Ein falscher Schritt hier kann teuer werden – etwa, wenn du einen Spezialisten direkt konsultierst, obwohl dein Modell das nicht erlaubt.


Die wichtigsten Modelle im Überblick:


Standardmodell (Freie Arztwahl):


Dieses Modell bietet dir maximale Flexibilität. Du kannst jeden zugelassenen Arzt aufsuchen – ob Hausarzt oder Spezialist – ohne vorherige Absprache oder Überweisung. Der Preis dafür: höhere Prämien. Wenn du Wert auf Wahlfreiheit legst und bereit bist, dafür monatlich mehr zu zahlen, ist dieses Modell ideal.


Hausarztmodell (Gatekeeper-Prinzip):


Hier verpflichtest du dich, bei gesundheitlichen Beschwerden immer zuerst deinen festgelegten Hausarzt zu kontaktieren – außer in Notfällen. Dein Hausarzt fungiert als Lotse: Er entscheidet, ob eine Überweisung an einen Spezialisten notwendig ist. Im Gegenzug profitierst du von niedrigeren Prämien. Wichtig: Du musst deinen Hausarzt im Voraus festlegen und bei der Krankenkasse registrieren lassen.


Telmed-Modell:


Ähnlich wie beim Hausarztmodell, nur dass dein erster Kontakt nicht der Hausarzt ist, sondern eine telefonische Beratungshotline. Dort wird eine medizinische Triage durchgeführt, die entscheidet, ob ein Arztbesuch notwendig ist und welcher Arzt dafür infrage kommt. Auch hier zahlst du niedrigere Prämien, bist aber an diesen Prozess gebunden.


Integrierte Versorgung (Managed Care):


Bei diesem Modell bist du an ein definiertes Netzwerk von Ärzten und Gesundheitsdienstleistern gebunden. Die Koordination erfolgt zentral innerhalb dieses Netzwerks, was zu geringeren Kosten führt, aber auch weniger Wahlfreiheit bedeutet.


Was das für deine Arztsuche bedeutet:


Wenn du im Hausarzt- oder Telmed-Modell versichert bist, kannst du nicht einfach einen Spezialisten aufsuchen. Du musst entweder zuerst deinen Hausarzt konsultieren oder die telefonische Beratung in Anspruch nehmen. Tust du das nicht, kann die Krankenkasse die Kostenübernahme verweigern oder reduzieren. Im Standardmodell hast du diese Einschränkung nicht – du zahlst aber in Form höherer Prämien dafür.


Dein nächster Schritt:


Prüfe noch heute deine Versicherungspolice oder kontaktiere deine Krankenkasse, um sicherzustellen, dass du weißt, in welchem Modell du bist und wer – falls relevant – dein registrierter Hausarzt ist. Nur so kannst du sicherstellen, dass du den richtigen Weg einschlägst.


2. Franchise und Selbstbehalt: Was du wirklich zahlst


Die finanzielle Seite der Arztsuche wird oft unterschätzt. Viele Versicherte sind überrascht, wenn sie nach dem ersten Arztbesuch eine Rechnung von mehreren hundert Franken erhalten – obwohl sie dachten, ihre Krankenkasse würde alles übernehmen. Der Schlüssel zum Verständnis liegt in zwei Begriffen: Franchise und Selbstbehalt.


Franchise: Dein jährlicher Eigenanteil


Die Franchise ist der Betrag, den du jedes Jahr selbst bezahlen musst, bevor deine Krankenkasse überhaupt anfängt, Kosten zu übernehmen. Du kannst zwischen verschiedenen Franchisestufen wählen – in der Regel zwischen CHF 300 und CHF 2500. Je höher die Franchise, desto niedriger deine monatliche Prämie.


Beispiel:


Wenn du eine Franchise von CHF 1500 gewählt hast und im Januar einen Arzt aufsuchst, dessen Behandlung CHF 400 kostet, zahlst du diese CHF 400 komplett selbst. Sie werden von deiner Jahresfranchise abgezogen. Erst wenn du im Laufe des Jahres Behandlungskosten von insgesamt CHF 1500 erreicht hast, beginnt deine Krankenkasse, Kosten zu übernehmen.


Selbstbehalt: Der Prozentsatz, der bleibt


Selbst nachdem du deine Franchise erreicht hast, zahlst du weiterhin mit – nämlich 10% der verbleibenden Behandlungskosten. Dieser Selbstbehalt ist auf CHF 700 pro Jahr begrenzt (CHF 350 für Kinder).


Beispiel:


Angenommen, du hast deine Franchise von CHF 1500 bereits aufgebraucht. Jetzt gehst du zu einem Spezialisten, dessen Behandlung CHF 500 kostet. Du zahlst 10% davon, also CHF 50. Die restlichen CHF 450 übernimmt die Krankenkasse.


Wie das deine Arztsuche beeinflusst


Gerade wenn du eine hohe Franchise gewählt hast, solltest du dir bewusst sein, dass die ersten Arztbesuche im Jahr komplett aus deiner eigenen Tasche bezahlt werden. Das bedeutet nicht, dass du auf notwendige Behandlungen verzichten solltest – aber es lohnt sich, strategisch zu planen. Wenn du weißt, dass du mehrere Arztbesuche benötigst, kann es sinnvoll sein, diese in einem Jahr zu bündeln, damit du schneller über die Franchise kommst und die Krankenkasse danach übernimmt.


Dein nächster Schritt:


Überprüfe deine gewählte Franchise und schätze ab, wie viele Arztbesuche du voraussichtlich in diesem Jahr benötigst. Wenn du planbare Behandlungen hast, überlege, ob eine Anpassung deiner Franchise beim nächsten Versicherungswechsel sinnvoll wäre.


3. Digitale Werkzeuge: So findest du schnell den richtigen Arzt


Die Zeiten, in denen man mühsam durch Telefonbücher blätterte oder stundenlang in Warteschleifen hing, sind vorbei. Heute stehen dir digitale Plattformen zur Verfügung, die die Arztsuche erheblich vereinfachen. Diese Tools zeigen dir nicht nur, welche Ärzte in deiner Nähe verfügbar sind, sondern ermöglichen oft auch die direkte Online-Buchung eines Termins.


Die wichtigsten Plattformen für deine Arztsuche:


OneDoc:


OneDoc ist die führende Plattform für Online-Terminbuchungen in der Schweiz. Hier kannst du gezielt nach Fachärzten suchen – gefiltert nach Standort, Fachgebiet und sogar nach deinem Versicherungsmodell. Die Plattform zeigt dir in Echtzeit, welche Termine verfügbar sind, und du kannst direkt buchen. Das spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch das Risiko von Missverständnissen, die bei telefonischen Buchungen entstehen können. OneDoc ist besonders nützlich, wenn du schnell einen Spezialisten finden musst, etwa einen Dermatologen oder Orthopäden.


Comparis Ärzteverzeichnis:


Comparis ist vielen vor allem als Versicherungsvergleichsportal bekannt, bietet aber auch ein umfangreiches Ärzteverzeichnis. Hier findest du detaillierte Informationen zu Ärzten – von der Fachrichtung über Öffnungszeiten bis hin zu Patientenbewertungen. Während der Fokus weniger auf der direkten Buchung liegt, ist Comparis ideal, um Ärzte zu vergleichen und eine fundierte Entscheidung zu treffen, bevor du Kontakt aufnimmst.


Krankenkassen-Verzeichnisse:


Viele Krankenkassen bieten eigene Suchportale an, in denen du gezielt nach Ärzten suchen kannst, die in deinem Versicherungsnetzwerk arbeiten. Das ist besonders wichtig, wenn du im Hausarztmodell oder in einem Managed-Care-Modell versichert bist. Diese Verzeichnisse stellen sicher, dass du nur Ärzte findest, die mit deinem Modell kompatibel sind – so vermeidest du ungewollte Zusatzkosten.


Warum digitale Tools so wichtig sind


Die traditionelle Methode – anrufen, in der Warteschleife hängen, vielleicht eine Nachricht hinterlassen und auf Rückruf warten – kostet nicht nur Zeit, sondern führt oft zu Frustration. Digitale Plattformen wie OneDoc nehmen dir diesen Aufwand ab. Du siehst sofort, welche Termine verfügbar sind, kannst vergleichen und in wenigen Klicks buchen. Das reduziert Wartezeiten und sorgt dafür, dass du schneller die Behandlung bekommst, die du brauchst.


Dein nächster Schritt:


Richte dir Accounts auf OneDoc und Comparis ein. Mache dich mit den Suchfunktionen vertraut und teste, wie schnell du verfügbare Termine in deiner Nähe findest. Je besser du diese Tools beherrschst, desto effizienter wird deine Arztsuche.


4. Spezialisten finden: Der richtige Weg zur Facharztbehandlung


Die Suche nach einem Spezialisten unterscheidet sich deutlich von der Suche nach einem Hausarzt. Während du bei allgemeinen Beschwerden oft direkt zum Hausarzt gehen kannst, ist der Weg zum Facharzt – etwa einem Kardiologen, Neurologen oder Hautarzt – je nach Versicherungsmodell stärker reglementiert.


Wenn du im Hausarzt- oder Telmed-Modell versichert bist:


In diesen Modellen musst du zunächst deinen Hausarzt oder die telefonische Beratung kontaktieren. Erst nach einer Erstuntersuchung oder einem telefonischen Triage-Gespräch kann eine Überweisung ausgestellt werden. Diese Überweisung ist dein „Ticket" zum Spezialisten. Ohne sie wird der Facharzt dich entweder nicht behandeln oder die Krankenkasse wird die Kosten nicht übernehmen.


Warum diese Regelung?


Das Hausarzt- und Telmed-Modell basieren auf dem Gedanken der koordinierten Versorgung. Dein Hausarzt kennt deine Krankengeschichte und kann einschätzen, ob eine spezialisierte Behandlung notwendig ist. Das verhindert unnötige Untersuchungen und Kosten. Für dich bedeutet das: Du musst diesen Schritt einplanen und darfst nicht direkt zum Spezialisten gehen.


Wenn du im Standardmodell versichert bist:


Hier hast du freie Arztwahl. Du kannst direkt einen Spezialisten aufsuchen, ohne vorher einen Hausarzt zu konsultieren. Das spart Zeit, ist aber auch teurer – sowohl durch höhere Prämien als auch durch potenziell höhere Franchisekosten bei den ersten Besuchen im Jahr.


Worauf du bei der Spezialistensuche achten solltest:


Facharzttitel und Schwerpunkte:


Nicht jeder Facharzt ist gleich. Achte auf Zusatzbezeichnungen und Schwerpunkte. Ein Orthopäde mit Schwerpunkt Sportmedizin ist beispielsweise besser geeignet für Sportverletzungen als ein allgemeiner Orthopäde.


Sprachkompetenz:


Gerade in mehrsprachigen Kantonen ist es wichtig, dass der Arzt deine Sprache spricht. Bei komplexen medizinischen Themen ist Verständlichkeit entscheidend.


Verfügbarkeit und Wartezeiten:


Spezialisten sind oft stark ausgelastet. Wartezeiten von mehreren Wochen oder sogar Monaten sind keine Seltenheit. Hier helfen digitale Tools: Über OneDoc kannst du die Verfügbarkeit verschiedener Praxen vergleichen und gezielt nach kürzeren Wartezeiten suchen.


Praxisbeispiel: Wie digitale Tools Wartezeiten reduzieren


Ein mittelständisches Unternehmen in Zürich mit 150 Mitarbeitenden stellte fest, dass die durchschnittliche Wartezeit auf einen Termin beim Orthopäden acht Wochen betrug. Dies führte zu längeren Krankheitsausfällen und verzögerten Behandlungen. Das Unternehmen führte daraufhin eine Richtlinie ein, nach der alle Mitarbeitenden bei der Spezialistensuche OneDoc nutzen sollten. Durch die Möglichkeit, Praxen mit kürzeren Wartezeiten zu identifizieren und sofort zu buchen, sank die durchschnittliche Wartezeit auf vier Wochen. Das Ergebnis: schnellere Behandlungen und eine geschätzte Reduktion der Arbeitsausfalltage um 10% pro Quartal.


Dein nächster Schritt:


Wenn du eine Überweisung zu einem Spezialisten hast, nutze OneDoc oder Comparis, um gezielt nach Ärzten mit kürzeren Wartezeiten zu suchen. Vergleiche Bewertungen und Verfügbarkeiten, bevor du dich festlegst.


5. Termine vereinbaren: So buchst du effizient und sicher


Sobald du den passenden Arzt gefunden hast, folgt der nächste entscheidende Schritt: die Terminvereinbarung. Auch hier hat sich die Art und Weise, wie du vorgehst, in den letzten Jahren stark verändert.


Die besten Methoden zur Terminbuchung:


Online-Buchung (bevorzugt):


Die Online-Buchung über Plattformen wie OneDoc ist heute die schnellste und zuverlässigste Methode. Du siehst sofort, welche Zeitfenster verfügbar sind, wählst einen passenden Termin aus und erhältst eine Bestätigung per E-Mail oder SMS. Das eliminiert Missverständnisse und spart dir das mühsame Telefonieren.


Telefonische Buchung:


Wenn der Arzt kein digitales Buchungssystem nutzt, musst du telefonisch buchen. Sei dabei so präzise wie möglich: Gib deinen Versicherungstyp an (besonders wichtig im Hausarztmodell), erkläre kurz den Grund für den Besuch (Erstkonsultation, Kontrolltermin) und frage nach der geschätzten Dauer des Termins.


E-Mail-Buchung:


Manche Praxen bieten die Möglichkeit, Termine per E-Mail anzufragen. Das ist weniger effizient als die Online-Buchung, aber immer noch besser als stundenlanges Telefonieren. Achte darauf, alle relevanten Informationen anzugeben: deinen Namen, dein Geburtsdatum, deine Versicherung und den gewünschten Zeitraum.


Best Practices für eine erfolgreiche Terminvereinbarung:


Bestätigung abwarten:


Verlasse dich nicht auf mündliche Zusagen am Telefon. Bestehe auf einer schriftlichen Bestätigung – sei es per E-Mail, SMS oder über die Buchungsplattform. So hast du einen klaren Nachweis über Datum, Uhrzeit und Grund des Termins.


Absage- und Verschieberegelungen kennen:


Viele Arztpraxen berechnen eine Gebühr, wenn du einen Termin kurzfristig absagst – oft liegt die Frist bei 24 oder 48 Stunden vor dem Termin. Informiere dich vorab über diese Regelungen, um unerwartete Kosten zu vermeiden.


Unterlagen vorbereiten:


Wenn du zum ersten Mal einen Arzt aufsuchst, halte deine Krankenversicherungskarte, deinen Ausweis und gegebenenfalls die Überweisung bereit. Wenn du aktuell Medikamente einnimmst, erstelle eine Liste – das spart Zeit und sorgt dafür, dass der Arzt alle relevanten Informationen hat.


Frühzeitig erscheinen:


Plane ein, mindestens 10 Minuten vor dem Termin in der Praxis zu sein. Das gibt dir Zeit, eventuelle Formulare auszufüllen und dich in Ruhe anzumelden.


Warum eine gute Vorbereitung den Unterschied macht


Eine durchdachte Terminvereinbarung und Vorbereitung reduziert nicht nur deinen eigenen Stress, sondern trägt auch dazu bei, dass die Behandlung effizienter verläuft. Ärzte schätzen es, wenn Patienten gut vorbereitet sind – das spart Zeit und sorgt dafür, dass du die bestmögliche Versorgung erhältst.


Dein nächster Schritt:


Wenn du das nächste Mal einen Termin vereinbarst, nutze bevorzugt digitale Buchungsplattformen. Erstelle dir eine Checkliste mit den wichtigsten Unterlagen und Informationen, die du zum Termin mitbringen musst.


Erfolgreiche Arztsuche: Dein klarer Fahrplan


Die Arztsuche in der Schweiz mag auf den ersten Blick komplex erscheinen, aber mit dem richtigen Wissen und den passenden Werkzeugen wird sie zu einem überschaubaren Prozess. Der Schlüssel liegt darin, die vier zentralen Säulen zu verstehen und konsequent zu nutzen: Dein Versicherungsmodell bestimmt, welchen Weg du gehen musst – ob du direkt zum Spezialisten kannst oder zuerst deinen Hausarzt konsultieren musst. Deine Franchise und dein Selbstbehalt legen fest, wie viel du selbst zahlst, bevor die Krankenkasse einspringt. Digitale Plattformen wie OneDoc und Comparis machen die Suche nach verfügbaren Terminen schnell und transparent. Und eine gut organisierte Terminvereinbarung sorgt dafür, dass du ohne Verzögerungen die Behandlung bekommst, die du brauchst.


Wer diese Elemente beherrscht, vermeidet nicht nur unnötige Kosten und Wartezeiten, sondern gewinnt auch Sicherheit im Umgang mit dem Gesundheitssystem. Je besser du vorbereitet bist, desto effizienter kannst du deine Gesundheitsversorgung gestalten – und desto mehr Zeit bleibt dir für das, was wirklich zählt: deine Genesung.


Blick nach vorn: Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet weiter voran. Wer sich frühzeitig mit digitalen Buchungsplattformen und Online-Verzeichnissen vertraut macht, profitiert langfristig von kürzeren Wartezeiten, besserer Transparenz und einer einfacheren Navigation durchs System. Die Frage ist nicht, ob du diese Tools nutzen solltest – sondern wie schnell du damit anfängst, um dir unnötige Hürden zu ersparen. Die Zukunft der Arztsuche liegt in deinen Händen – nutze die vorhandenen Ressourcen, um den bestmöglichen Zugang zu medizinischer Versorgung zu sichern.


Kommentare


bottom of page